Wein für Einsteiger Italien.
Einkaufen, Lagern, Servieren und Wissenswertes über Wein.
Weineinkauf [mehr]
Weinlagerung [mehr]
Wein für Einsteiger Italien
c 1997 Gräfe und Unzer Verlag GmbH München
ISBN 3-7742-2358-0
Nachdruck auszugsweise mit freundlicher Genehmigung des Verlages Gräve und Unzer GmbH München.
Italien zählt 2000 Rebsorten! Da spielen natürlich auch internationale Großen wie Cabernet und Merlot, Chardonnay und Sauvignon eine Rolle, aber Vorrang haben die einheimischen. Hier eine kleine Auswahl der wichtigsten:
Sangiovese ist die meistangebaute Rotweinrebe Italiens. Sie steht für harmonische Weine, die aber durchaus über Säure verfügen wie Chianti, Vino Nobile di Montepulciano, Brunello di Montalcino und Morellino.
Trebbiano heißt das weiße, leichte und frische Gegenstück dazu. Die Trauben werden reinsortig verarbeitet, sind aber auch in Frascati- und Soave-Weinen enthalten.
Nebbiolo wächst hauptsächlich im Piemont und ergibt den edlen, intensiven und langlebigen Barolo und Barbaresco.
Barbera und Dolcetto dagegen sind eher für populäre, rustikale Rotweine zuständig.
Malvasia ist ein Begriff, der für unterschiedliehe Arten einer Rebe steht. Die Trauben werden zu charaktervollen, alkoholstarken, oft süßen Weinen verarbeitet.
Greco di Tufo wächst in Süditalien und ergibt würzige, körperreiche Weißweine.
Vermentino (weiß) ist auf Sardinien und Korsika, in Ligurien und der Toskana zu Hause. Er schmeckt mineralisch, frisch.
Vernaccia (weiß), seine aromatischste Form heißt: Vernaccia di San Gimignano.
Aglianico der Star unter den Sorten Süditaliens ergibt kräftige, runde Rotweine.
Canaiolo ist die traditionell zweite Sorte, die in den Chianti gehört (nach Sangiovese). Ihre Weine sind kräftig, rustikal.
Lambrusco (rot) wird meist zu perlenden, fruchtigen Weinen verarbeitet, die leider manchmal zu süß sind.
