Keine andere Küche der Welt hat solch einen Erfolg gehabt wie die italienische. Diese Küche ist einfach, begeistert aber durch die vielen Geschmacksrichtungen und ihre große Auswahl. Jede Region und jeder Landesteil bieten ihre Spezialitäten an. Hier kommt der Feinschmecker, der durch Italien fährt, bestimmt auf seine Kosten. Probieren Sie die Rezepte doch einfach einmal aus.
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Für alle HobbyköcheInnen sind diese Rezepte ohne Schwierigkeiten zuzubereiten. Die Zutaten sind übersichtlich aufgelistet und überall erhältlich. Die Fotos sollen Ihnen Appetit machen…
Die Rezepte sind für 2-4 Personen berechnet, daher ist es einfach die richtigen Mengen für mehr Personen zu errechnen.
Hier etwas über italienische Essgewohnheiten und Speisefolgen. Essen (Mangiare)
ist für die Italiener der gesellschaftliche Höhepunkt des Tages und wird mit Leidenschaft genossen.
Der Aperitif steht am Anfang um die Geschmacksnerven auf das Kommende vorzubereiten. Gerne wird ein Campari, Cynar oder einen Wermut, eventuell mit etwas Mineralwasser verdünnt, angeboten.
Es folgt die Vorspeise, dem „antipasto“, hier werden kleine Köstlichkeiten wie Schinken, Salate, Wurst (gerne werden Mortadella und Salami genommen), Artischockenherzen und süßsaueres Gemüse gegessen. Oliven dürfen nicht fehlen, ebenso guter Käse. Dazu wird eine Auswahl an Brot (Fladen- oder Weißbrot) gereicht. In Italien dient Brot als Messerersatz, Es wird sozusagen als Schiebewerkzeug zum Aufnehmen von Saucen eingesetzt.
Dann folgt der erste Gang. Abhängig von den regionalen Gepflogenheiten kann dieser aus Suppe („Minestre“), Nudelgerichten mit verschiedensten Saucen
(„paste“), Reisgerichte („risotti“) und auch Nockerln bestehend aus Mais, Grieß oder Kartoffeln („gnocchi“) bestehen und den ersten Hunger stillen.
Es folgt der „secondo“. Zum eigentlichen Genuss werden Fleisch-, Fisch-, Geflügel- und Eiergerichte gereicht. Dazu auch gekochtes Gemüse und Salate. Die Portionen des zweiten Ganges sind in der Regel nicht besonders üppig.
Süßspeise („Dolci“) bilden den krönenden Abschluss die auf keiner italienischen Tafel fehlen sollten und mit Genuß verzehrt werden.
Auch werden Wasserkaraffen, ein Korb mit Brot, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Essig und Öl zum Anmachen der Salate, und natürlich der Tischwein, ein trockener Weißwein bereitgestellt.
Der Espresso darf nach dem Essen nicht fehlen. Gerne wird auch ein Espresso coretto eventuell mit Grappa genommen der den Magen „erfreut“.
Die Zeit sollte bei einem italienischen Essen keine Rolle spielen, denn erst mit einer ausgiebigen Unterhaltung mit Freunden wird dieses Essen zum Genuß.
Versuchen Sie es doch auch einmal. Ich wünsche Ihnen beim Nachkochen der Rezepte viel Spaß, gutes Gelingen und guten Appetit.
Mangiare in compagnia (Essen in Gesellschaft)



