Eine ursprüngliche Italienische Pizza braucht nicht viele Zutaten, doch das Wenige sollte von guter Qualität und Frische sein. Nur dann ist das Ergebnis ein Genuß.

Die gebräuchlichsten Belagzutaten sind:

  • Käse (z.B. Fontina, Mozzarella, Emmentaler)
  • Tomaten, frisch oder aus der Dose
  • Grüne oder schwarze Oliven
  • Pfefferschoten (Chili)
  • Kapern, frischer grüner Pfeffer
  • Gemüse wie Zwiebeln, Paprikaschoten, Pilze, Arischockenherzen, Zucchini oder Spinat
  • Salami, Speck oder Schinken
  • Meeresfrüchte wie Muscheln, Scampis, Tintenfisch, aber auch Sardellen oder Thunfisch
  • Gewürze wie Oregano, Pfeffer, Muskat, gemahlener Kümmel
  • Kräuter wie Petersilie, Basilikum
  • Knoblauch (ganz, in Scheiben oder gepreßt)
  • und natürlich bestes Olivenöl

Tomaten
In den Rezepten finden nur Tomaten aus der Dose Verwendung, diese sind vollreif und geschält. Sie schmecken in den meisten Fällen besser als unsere Treibhaustomaten. Auch spezielle Pizza-Tomaten (in Stücke geschnittene Tomaten) werden in Dosen angeboten und eignen sich ebenfalls.
Tomatensauce (Sugo) [mehr]
Kapern
Kapern können im Supermark gekauft werden. Diese sind meist in Essig eingelegt. Sie erhalten auch Kapern die in Öl oder Salz eingelegt sind. Diese gibt es jedoch meist nur im Italienischen Supermarkt. In Salz eingelegte Kapern bitte immer vor der Verwendung kalt abbrausen, um das Salz zu entfernen. Kapern die in Essig oder Öl eingelegt sind, nur abtropfen lassen.

Oliven
Man kann schwarze und grüne Oliven kaufen. Grüne Oliven werden unreif geerntet und bitterfrei gemacht damit sie genießbar sind. Schwarze Oliven dagegen tragen ihre Reife am Baum aus und werden nachbehandelt, damit auch sie zu genießen sind.

Sardellen
Sardellen auch „Acciughe“ genannt sind kleine Fischfilets. Auch sie werden in Öl oder Salzlake eingelegt angeboten. Die in Salzlake eingelegten Sardellen bitte vor der Verwendung sorgfältig unter kaltem Wasser abspülen, damit der Salzgeschmack gemildert wird. Sardellen schmecken sehr intensiv und werden von Kinder nicht gerne gegessen.

Käse
Vielfältig ist die Käseauswahl im Sortiment der Supermärkte. Doch einige Sorten sind besonders für die Pizza geeignet. Dies Käsesorten sind der Garant für eine schöne Bräunung und Schmelzeigenschaften. Hier sollten Sie immer auf gute Qualität achten. [mehr]

Mozzarella: Der Klassiker unter dem Pizzakäse. Er wird aus Kuhmilch oder Büffelkuhmilch hergestellt und ist im Supermarkt oder im Italienischen Supermarkt abgepackt in Beuteln zu bekommen. Der Kuhmilch-Mozzarella schmeckt milder, Büffelmilch-Mozzarella ist eine Delikatesse. Allerdings ist dieser Käse etwas teurer.
Pecorino und Parmesan haben nicht so gute Schmelzeigenschaften, können aber zusammen mit anderen Käsesorten verwendet werden, was eine ausgezeichnete Geschmackskombination garantiert.
Ricotta: Dieser Käse wird aus Kuh-, Schaf- oder Ziegenmilch hergestellt, ist weich oder schnittfest und unterscheidet sich wegen der verwendeten Milchsorten im Geschmack.
Gorgonzola: Ist ein Italienischer Blauschimmelkäse mit intensivem Geschmack mit sehr guten Schmelzeigenschafen. Aber auch andere Blauschimmelkäse Sorten eignen sich, wenn kein Gorgonzola zu bekommen ist.
Bel Paese: Ein Käse von heller Farbe mit einem säuerlichen Aroma, der sehr gute Schmelzeigenschaften besitzt und sich deshalb sehr gut zum Überbacken eignet.
Fontina: Ein Kuhmilchkäse der ebenfalls gute Schmelzeigenschaften und ein gutes Aroma hat.
Andere Käsesorten: Diese sind ebenfalls gut geeignet: Bergkäse, Emmentaler oder ein mittelalter Gouda, um nur einige der Käsevielfalt zu nennen.

Vorrat: Zutaten die sich gut bevorraten lassen:
Artischocken
Chilischoten
Dosentomaten
Gefrierkräuter
getrocknete Kräuter (Oregano)
Hefe (möglichst Frischhefe)
Kapern
Käsesorten (Hartkäse: Parmesan, Pecorino, Bergkäse usw).
Knoblauch
Mehl
Oliven (schwarze und grüne im Glas)
Paprika
Sardellenfilets (im Glas)
Thunfisch aus der Dose in Öl
Zwiebeln